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Die Resilienz - So erlernt dein Kind Resilienz - Teil 3

Aktualisiert: 3. Okt. 2022


So erlernt dein Kind Resilienz Gefühle ernst nehmen: Alle Gefühle sind erlaubt, aber nicht alle Handlungen sind in Ordnung. Nimm das Gefühl deines Kindes wahr und benenne es. Auch bei älteren Kindern kann dies helfen, die eigenen Gefühle besser zu verstehen und einzuordnen.

Das Kind lernt: Meine Gefühle sind wichtig! Ich darf meine Gefühle zeigen! Ich darf mich so fühlen, wie mir danach ist! Ich darf so sein, wie ich bin! Zuhören: Hör genau hin! Handy weg, TV aus, Buch weglegen. Was auch immer du gerade tust, mach einen Moment Pause und höre deinem Kind zu. Schau ihm/ihr in die Augen und zeige Interesse an seinen/ihren Gedanken. Dein Kind lernt: Was ich sage, wird gehört! Mir wird zugehört! Meine Meinung ist wichtig! Meine Gedanken sind wichtig! Ich fühle mich verstanden! Wenn ich ein Problem habe, werde ich hier gehört. Probleme meistern: Wenn wir unsere Kinder beobachten, wie sie etwas versuchen und es nicht gleich funktioniert, sind wir oft schnell zur Hand. "Warte, ich mach das!" Was dein Kind hört: "Du kannst das nicht!" Um Resilienz zu erlenen, gehört es auch dazu, Frust erleben zu dürfen. Es geht halt nicht alles immer sofort. Lasst eure Kinder selbst erforschen, ausprobieren und Lösungen finden. Wenn es gar nicht geht fragt: "Kann ich dir helfen?" "Soll ich dir einen Trick zeigen, wie es gehen könnte?" "Wollen wir es zusammen probieren?" Lösungsorientiert sein: Ein Problem oder unerwünschte Situation taucht auf. Fragt eure Kinder: "Hast du eine Idee, wie wir das jetzt lösen können?" "Was brauchst du jetzt von mir?" "Weisst du, was ich jetzt von dir brauchen könnte, um das Problem zu lösen."

Selbstständig sein dürfen: Bindet eure Kinder in Aufgaben mit ein. Lasst sie "Ämtli" übernehmen von klein auf und fördert sie darin: "Ich weiss, dass du das allein kannst! Ich glaube an dich!" Dinge selbstständig zu können und auch tun zu dürfen, gibt Kindern Selbstbewusstsein. "Ich kann das allein!" Kindern gibt die Erfahrung, etwas allein zu schaffen, ein Gefühl von Stolz auf sich selbst. Das ist sehr gesund! Positiv denken: Achte auf deine Gedanken und Einstellung und wie du Dinge formulierst. "Jetzt kommen wir sicher zu spät!" Dein Kind lernt: "Wir rechnen einfach mal mit dem Schlimmsten." Hingegen: "Wenn du dich jetzt beeilst, dann schaffen wir es bestimmt noch pünktlich zu sein!" Dein Kind lernt das Beste zu erwarten. Wenn positive Gedanken vorgelebt werden, dann haben die Kinder es einfacher diese selbst zu übernehmen. Übrigens sind auch die Schulen oft keine guten Beispiele für Resilienzstärkung. Alain hat in unserer Story heute etwas sehr gutes angesprochen. Stärken- und Interessenbasierend. So müsste die Schule sein! Das würde Resilienz fördern. Schaut es euch unbedingt an.😊

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