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Der beschissendste Ort, um dir Hilfe bei Mobbing zu holen

29. Juni
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Okt.

Trauriges Mädchen. Lässt den Kopf hängen. Im Hintergrund die Schrift an der Wand "Stop bulling".

Du sitzt da, völlig aufgelöst.


Dein Kind wird ausgeschlossen. Beleidigt.


Es kommt mit Tränen nach Hause.


Vielleicht schläft es plötzlich schlecht.

Vielleicht will es nicht mehr in die Schule.

Vielleicht hast du bereits alles gegoogelt, was das Internet hergibt.



Hilfe bei Mobbing: "Was würdet ihr tun?"


Und trotzdem fühlt sich nichts davon nach einer echten Lösung an. Also machst du das, was unzählige Eltern machen.


Du schreibst in eine Mamagruppe.


"Was würdet ihr tun?"


Und genau hier beginnt oft das nächste Problem.



Warum Mamagruppen bei Mobbing oft mehr schaden als helfen


Ich weiss, das klingt hart.


Aber als Mobbingexpertin stehen mir bei vielen Antworten in solchen Gruppen regelmässig die Haare zu Berge.


Nicht, weil die Frauen dort schlechte Menschen wären.


Ganz im Gegenteil.

Sie wollen helfen.

Sie meinen es ehrlich gut.


Aber gute Absichten lösen kein systemisches Mobbing.


Oft lese ich Kommentare und denke nur:

"Wenn diese Mama das jetzt wirklich umsetzt, wird das Mobbing für ihr Kind noch schlimmer."


Und genau das passiert leider häufiger, als vielen bewusst ist.



Mütter kennen Kinder. Das macht sie noch nicht zu Mobbingexpertinnen.


Die meisten Eltern holen sich Rat bei anderen Müttern, weil sie denken: "Sie haben ja auch Kinder."


Ja. Das haben sie. Aber du gehst ja auch nicht zum Bestatter für eine Massage, nur weil er sich mit Körpern auskennt.


Der Vergleich ist bewusst provokativ.


Weil genauso absurd es klingt, genauso selbstverständlich holen sich viele Familien bei Mobbing Rat von Menschen, die sich mit dieser Dynamik überhaupt nicht auskennen.


Sie kennen Kinder.

Sie kennen ihre eigenen Kinder.


Aber sie kennen meistens nicht:

  • systemisches Mobbing,

  • Gruppendynamiken,

  • Täter-Opfer-Konstellationen,

  • psychische Schutzmechanismen,

  • emotionale Folgeschäden,

  • die typischen Eskalationsstufen,

  • oder den Punkt, an dem man wirklich ansetzen muss.


Und genau deshalb führen viele gut gemeinte Tipps in die falsche Richtung.



Bei Mobbing geht es nicht um Meinungen


Das eigentliche Problem ist: Mobbing fühlt sich für Aussenstehende oft wie ein Konflikt an. Und Konflikte lösen viele Menschen aus ihrer eigenen Lebenserfahrung heraus.


"Rede mit der Lehrerin."

"Ignorier es einfach."

"Schlag zurück."

"Wehr dich endlich."

"Die Kinder müssen das unter sich regeln."


Das Problem dabei:

Systemisches Mobbing funktioniert nach ganz anderen Regeln.


Was bei einem Streit zwischen zwei Kindern sinnvoll sein kann, kann bei Mobbing die Situation massiv verschärfen.


Denn Mobbing ist keine Meinungsfrage.


Es ist eine Gruppendynamik. Und Gruppendynamiken lassen sich nicht mit Bauchgefühl auflösen.



Du bist Expertin für dein Kind. Nicht automatisch für Hilfe bei Mobbing.


Du kannst dein Kind wahrscheinlich mit einer Hand wickeln, während du mit der anderen einen Kaffee trinkst.


Aber das heisst noch lange nicht, dass du die auslaufsicherste Windel der Welt entwickeln könntest.


Genauso ist es beim Mobbing.

Eine Mutter umarmt ihre Tochter auf dem Sofa; eine tröstet die andere, helle, ruhige Wohnzimmertöne.

Du bist die Expertin für dein Kind.

Du kennst seine Stärken.

Seine Ängste.

Seine Bedürfnisse.

Du spürst sofort, wenn etwas nicht stimmt.


Aber das macht dich nicht automatisch zur Expertin für systemisches Mobbing.


Und das musst du auch gar nicht sein.



Mama sein bedeutet nicht, jedes Problem allein lösen zu müssen


Gerade Mütter setzen sich oft enorm unter Druck. Sie wollen ihr Kind retten. Sie wollen nichts falsch machen. Sie möchten sofort handeln.


Und genau deshalb greifen viele nach jedem Tipp, den sie irgendwo finden.


Doch bei Mobbing kann blinder Aktionismus genau das Gegenteil bewirken.


Nicht jede Handlung hilft. Manche verschlechtern die Situation sogar.


Deshalb braucht es zuerst eine saubere Analyse.


Was passiert wirklich?

Welche Rolle hat dein Kind in der Gruppendynamik?

Welche Mechanismen laufen gerade ab?


Und erst dann entsteht ein Plan, der tatsächlich funktioniert.



Wenn dein Kind gemobbt wird, brauchst du keine Meinung. Du brauchst eine Strategie.


Mobbing lässt sich nicht durch Zufall beenden.

Junge mit roten Haaren am Schreibtisch im Videoanruf mit seinem Antimobbingcoach, helles Homeoffice, warmes Licht.

Und auch nicht durch den lautesten Kommentar in einer Facebook-Gruppe.


Was Familien in dieser Situation brauchen, ist Struktur. Einen klaren Plan.


Und jemanden, der diese Situation nicht zum ersten Mal begleitet.


Jemanden, der erkennt, wo angesetzt werden muss.


Jemanden, der weiss, welche Schritte das Kind stärken und welche Schritte die Dynamik ungewollt weiter antreiben.


Denn genau das entscheidet oft darüber, ob ein Kind aus dem Kreislauf herausfindet oder immer tiefer hineingerät.



Deshalb bilden wir Antimobbingcoaches aus


Laura Bolli am Schreibtisch mit Laptop und Kaffe

Seit Jahren begleiten wir Kinder und Familien, die mitten im Mobbing stecken.


Dabei sehen wir immer wieder dasselbe: Es fehlt nicht an engagierten Eltern.


Es fehlt an Menschen, die wirklich verstehen, wie systemisches Mobbing funktioniert.


Deshalb bilden wir zertifizierte Antimobbingcoaches aus.


Menschen, die innerhalb weniger Minuten erkennen, wo die eigentliche Ursache liegt.


Menschen, die nicht einfach Ratschläge verteilen, sondern fundierte Strategien anwenden um eine echte Hilfe bei Mobbing zu sein.


Menschen, die Kindern ihre Selbstwirksamkeit zurückgeben und Familien sicher durch diese herausfordernde Zeit begleiten.


Je mehr qualifizierte Antimobbingcoaches es gibt, desto weniger Familien müssen sich auf gefährliches Halbwissen verlassen.



Du möchtest nicht nur deinem eigenen Kind helfen?


Vielleicht liest du diesen Artikel gerade, weil dein eigenes Kind betroffen ist.


Vielleicht spürst du aber auch, dass du künftig noch viel mehr Familien unterstützen möchtest.

Dann laden wir dich herzlich zur Future Coach Experience ein.


In rund 90 Minuten erhältst du einen ehrlichen Einblick in unsere Ausbildung zum zertifizierten Antimobbingcoach. Du erfährst, wie systemisches Mobbing wirklich funktioniert, warum klassische Ratschläge oft scheitern und wie du lernen kannst, Kinder nachhaltig zu stärken.


Vielleicht beginnt genau hier dein Weg, nicht nur die Expertin für dein eigenes Kind zu sein, sondern auch für viele andere Familien, die dringend kompetente Unterstützung brauchen.

Dunkelrotes Banner mit Frauenporträt und Text: Schluss mit Wegsehen, Future Coach Experience, Kostenfrei.


Du möchtest tiefer ins Thema eintauchen?


Wenn du dich umfassender mit dem Thema Mobbing beschäftigen und erfahren möchtest, wie du dein Kind stärken und begleiten kannst, findest du im Be Nice Campus viele weitere Informationen, praktische Übungen und konkrete Hilfestellungen.


Der Be Nice Campus ist unser digitales Begleit- und Weiterbildungsangebot für Eltern, die ihre Kinder im Umgang mit Mobbing, Konflikten, Emotionen, Selbstwert, Grenzen und vielen weiteren Herausforderungen stärken möchten.


Der Campus begleitet Kinder altersgerecht von den ersten Lebensjahren bis ins Teenageralter – und unterstützt gleichzeitig dich als Elternteil.


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Und der Campus wächst laufend weiter: Neue Themen, Inhalte und Lösungen kommen kontinuierlich hinzu. So entsteht Schritt für Schritt ein vielfältiges Angebot, das dich und deine Familie bei den Herausforderungen des Alltags begleitet.


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