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Kann man Mobbing vorbeugen?

  • 18. Jan. 2022
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Apr.


…wenn ich das alles gewusst hätte, dann hätte ich meinem Kind und mir einiges erspart.


Man muss erschreckenderweise nicht lange suchen, um jemanden zu finden, der Mobbing am eigenen Leib erlebt hat.


Ich habe mindestens ein Kind im Monat im Coaching, dessen Eltern ich persönlich kenne.

Und ich bin nicht unbedingt jemand mit 700 Freunden, tummle mich in der Weltgeschichte herum und lerne massenhaft Menschen kennen.


Im Gegenteil, ich nutze meine Miete gerne vollends aus und bin daheim.

Auch du wirst in deinem Umfeld Menschen haben, die entweder selbst unter Mobbing gelitten haben oder Kinder haben, die genau das gerade durchmachen.



Welche Rolle spielen Schulen bei Mobbing?


Müssen Schulen bei Mobbing hinsehen? Ja, unbedingt.


Und gleichzeitig zeigt die Realität: Viele Schulen sind mit diesem Thema überfordert oder nicht ausreichend darauf vorbereitet, konsequent und wirksam zu handeln. Das Thema scheint nicht von Interesse zu sein und daraus resultiert, dass die Mitarbeiter nicht darin geschult werden.


Die Konsequenz: Die Schulen lehnen die Verantwortung für Mobbing an ihrer Institution ab und schieben sie auf die Eltern.


Das Ergebnis: Das betroffene Kind und die Eltern werden allein gelassen.


Als Eltern eines von Mobbing betroffenen Kindes ist man dauerhaft in Sorge. An Entspannung oder erholsamen Schlaf ist nicht mehr zu denken.


Das Kind verändert sich. Es lacht nicht mehr so oft und frei wie vorher. Es wird ungewöhnlich aggressiv oder still. Es klagt über körperliche Schmerzen, zieht sich zurück oder wird ängstlich.

 Die Liste ist endlos.


Und du sitzt da und fragst dich: «Warum zum Teufel hilft mir niemand? Warum nimmt mich keiner ernst?»


Du fühlst dich allein, unverstanden, nicht gehört. Und es macht dich ohnmächtig, wütend und gleichzeitig unfassbar hilflos.



Aber ist es allein die Verantwortung der Schule, Mobbing zu unterbinden?


Nein.


Denn wenn es nicht in der Schule passiert, dann passiert es auf dem Schulweg oder in der Freizeit.


Wichtig zu verstehen ist etwas ganz Zentrales: Mobbing muss sich für den Täter lohnen.


Und dieses «Sich-lohnen» entsteht immer in der Dynamik – im Verhalten des Kindes, das angegriffen wird.


Und genau hier greift Be Nice ein.



Und hier kommen wir von Be Nice ins Spiel:

Was, wenn ein Kind lernt, sich so zu verhalten, dass es sich für den Täter nicht mehr lohnt?


Was, wenn ein Kind sich bewusst dagegen entscheidet, in die Opferrolle zu rutschen?


Was, wenn ein Kind genau weiss, worauf es achten muss – und wie es Gemeinheiten bereits im Keim stoppen kann?


Jetzt kommen oft die Einwände: «Ach, jetzt sind die Kinder auch noch selbst schuld? Das ist ja eine Frechheit.»


Nein. Ganz klar: Nein.


Kinder sind nicht schuld. Sie wissen es schlicht nicht besser.


Wenn du noch nie im Leben eine Ampel gesehen hast und denkst: «Ah schau an, das ist aber ein hübsches Rot» und einfach losläufst – dann bist du nicht schuld, du wusstest es einfach nicht besser.



Was Kinder lernen müssen


Was man nicht lernt, kann man nicht automatisch wissen. Es muss trainiert werden.


So wie wir alle mit unseren Goldstücken am Strassenrand standen und ihnen lang und breit – und gefühlt 1000 Mal – erklärt haben, wie man sicher über die Strasse geht.

(Und wir uns trotzdem nicht ganz sicher waren, ob sie es wirklich verstanden haben.)


Genauso ist es bei Mobbing.


Täter testen aus, bei wem es funktioniert.


Sie suchen sich nicht Albert, den grossen, breiten Schrank mit der grossen Klappe.


Sie gehen zu Gusti, der schüchtern ist und zu weinen beginnt. Oder zu Harald, der explodiert und zurück beleidigt.


Warum? Weil es bei ihnen funktioniert.


Sie bekommen genau das, was sie wollen: Macht über die Gefühle anderer.



Kann man Mobbing vorbeugen?


Ja, kann man.


Wenn Kinder früh lernen, wie sie reagieren können.


Wenn sie verstehen, welche Dynamiken dahinterstecken.


Wenn sie die richtigen Werkzeuge haben.


Man kann Kinder präventiv schützen – und man sollte es so früh wie möglich tun.


Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiss, hätte ich meinem Kind und mir einiges erspart.



Warte nicht, bis es eskaliert


Warte nicht ab, bis sich etwas aufbaut.


Schütze dich und dein Kind vorbeugend.


Und wenn du merkst, dass dein Kind bereits leidet oder sich etwas in eine ungute Richtung entwickelt, dann schau dich bei uns um.


Hol dir ein Gefühl dafür, was wir tun und wie wir arbeiten.


Buche ein kostenloses Probecoaching und erlebe im 1:1, worum es wirklich geht.


Bei uns steht das Wohl jedes einzelnen Kindes an erster Stelle.


Und wir sagen das nicht einfach so – wir leben es.



Vorsicht statt Nachsicht


Wir sehen so viele Erwachsene und Jugendliche, die von diesem seelischen Zerstörungsprozess gezeichnet sind.


Und das oft ein Leben lang.


Sie müssen hart an sich arbeiten, um diese Wunden zu heilen – wenn sie dann überhaupt vollständig heilen können.



Kann ich mein Kind schützen?


Ja. Das kannst du. Und wir helfen dir dabei.

Wir sind für euch da.




Unsere hoch motivierten Coaches

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Be Nice - Laura Bolli
IBAN: 
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