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Kann man Mobbing vorbeugen?

Aktualisiert: 3. Okt. 2022


…wenn ich das alles gewusst hätte, dann hätte ich meinem Kind und mir einiges erspart.

Man muss erschreckender Weise nicht lange suchen, um jemanden zu finden, der Mobbing am eigenen Leib erlebt hat.

Ich habe mindestens ein Kind im Monat im Coaching, dessen Eltern ich kenne. Ich bin nicht unbedingt jemand mit 700 Freunden und tummle mich in der Weltgeschichte rum und lerne massenhaft Menschen kennen.

Im Gegenteil, ich nutze meine Miete gerne vollends aus und bin daheim!

Gerade deswegen ist es erschreckend, wie viele Menschen aus meinem Umfeld auf mich zukommen und ihre Kinder zu mir ins Coaching schicken.


Auch du wirst in deinem Umfeld Menschen haben, die entweder selbst unter Mobbing gelitten haben oder aber eben Kinder haben, die im Mobbing gefangen sind oder waren.


Müssen Schulen bei Mobbing hinsehen?

Aber zu 100%! Es ist in der Schweiz immer noch die Regel, statt die Ausnahme, dass Schulen sich komplett aus der Verantwortung ziehen. Warum und wieso, ist ein anderes Thema, aber sie tun es. Regelmässig, respektlos und immer auf dem Rücken des Kindes!

Als Elternteil eines Mobbingopfers stehst du Ängste durch, die kann man sich nicht ausdenken. Du schaust zu, wie dein Kind sich verändert. Eine beängstigende Veränderung! Sie lachen nicht mehr, sie sind ungewöhnlich aggressiv, sie haben körperliche Schmerzen, sie werden verschlossen, ängstlich. Die Liste ist endlos. Und du sitzt da und fragst dich: «Warum zum Teufel hilft mir niemand? Warum nimmt mich keiner ernst?»

Du fühlst dich allein, unverstanden, nicht gehört und es macht dich ohnmächtig, wütend und hilflos zu gleich.


Aber ist es allein die Verantwortung der Schule, Mobbing zu unterbinden?

Nein! Denn, wenn es nicht in der Schule ist, dann wird es der Schulweg sein oder in der Freizeit stattfinden.

Wichtig zu wissen: Mobbing ist immer etwas, was sich lohnen muss. Und dieses «sich lohnen» kann nur das Kind, welches gemobbt wird, dem Täter geben.


Und hier kommen wir von Be Nice ins Spiel: Was, wenn ein Kind lernt, sich so zu verhalten, dass es sich für den Täter eben nicht mehr lohnt?

Was, wenn ein Kind sich einfach dagegen entscheidet in die Opferrolle zu schlüpfen?

Was, wenn ein Kind genau weiss, auf was es sich achten muss und wie es Gemeinheiten schon im Keim ersticken kann?


Jetzt werden sich einige Fragen: «Ach, jetzt sind die Kinder auch noch selbst schuld, wenn sie gemobbt werden? Das ist ja eine Frechheit»


Nein, sie sind nicht selbst schuld, denn sie wissen es einfach nicht besser!

Wenn man noch nie im Leben eine Ampel gesehen hat und dann denkt: «Ah schau an, das ist aber eine hübsches Rot.» und einfach auf die Strasse läuft, weil man halt nicht weiss, dass die hübsche Farbe bedeutet, dass die Autos gehen und stehen sollst, dann bist du auch nicht selbst schuld, du wusstest es halt einfach nicht besser.

Was man nicht lernt, kann man nicht automatisch Wissen.

Es muss antrainiert werden. So, wie wir alle mit unseren Goldstücken am Strassenrand standen und ihnen lang und breit und 1000x erklärt haben, wie man über die Strasse geht. (und uns dennoch Sorgen gemacht haben, ob sie alles verstanden haben.)

Genauso ist es bei Mobbing auch.


Ja, man kann Mobbing vorbeugen, wenn man von Anfang an richtig reagieren kann und die Grundlagen beherrscht. Denn Täter testen aus, bei wem es am besten funktioniert. Die suchen sich nicht Albert, den Kasten mit der grossen Klappe, aus. Sie gehen zu Gusti, dem kleinen schüchternen Jungen, der anfängt zu weinen oder zu Harald, der wutentbrannt anfängt zu schreien und zurück beleidigt.


Warum? Weil es bei denen funktioniert. Sie geben den Tätern genau das, was sie haben möchten. Macht über die Gefühle von anderen.


Man kann Kinder präventiv schützen und man sollte es früh genug tun. Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiss, dann hätte ich meinem Kind und mir einiges erspart.


Wartet nicht ab, bis sich was aufbaut. Schützt euch und eure Kinder vorbeugend. Und wenn es schon so weit ist, dass dein Kind unter Mobbing leidet oder es in die Richtung geht, dann kommt auf uns zu. Sprecht mit uns, kriegt ein Gefühl dafür, was wir tun und wie wir es umsetzen.

Macht ein gratis Probecoaching und schaut euch selbst im 1:1 an, worum es bei uns geht. Bei uns steht das Wohl jedes einzelnen Kindes immer an erster Stelle und bei uns sagt man das nicht einfach so, sondern danach leben wir!


Vorsicht statt Nachsicht ist hier ein guter Rat.


Wir haben so viele Erwachsene und Jugendliche, die von diesem seelischen Zerstörungsprozess gezeichnet sind und das, für ihr Leben. Die müssen hart an sich arbeiten, um diese Wunden heilen zu lassen, wenn sie überhaupt heilen.

Kann ich mein Kind schützen?

Ja, du kannst und wir helfen euch dabei.


Wir sind für euch da!



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