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Vom Mobbing zur Berufung: Wie eine Mutter durch die schwerste Zeit ihres Lebens zum Antimobbingcoach wurde

  • 4. Juni
  • 5 Min. Lesezeit

Mobbing beim eigenen Kind verändert alles. 


Es verändert den Familienalltag, die Gedanken, die Gefühle und manchmal sogar den gesamten Lebensweg.


Die Geschichte von Mirjam zeigt eindrücklich, was passieren kann, wenn Eltern nicht länger wegschauen, sondern handeln.


Sie zeigt aber auch, wie aus Hilflosigkeit Stärke entstehen kann und wie eine persönliche Krise zur Berufung wird.





Als Mobbing plötzlich das Leben bestimmte


Es begann nicht mit offenen Angriffen. Es begann subtil.


Ein vermeintlich kleiner Streit unter Freundinnen entwickelte sich schleichend zu etwas viel Grösserem. Was zunächst harmlos wirkte, wurde nach und nach zu einem ausgewachsenen Mobbingfall.


Mirjams Tochter wurde immer häufiger ausgeschlossen. Mitschülerinnen und Mitschüler wandten sich von ihr ab. Niemand wollte mehr mit ihr zusammen sein. In den Pausen stand sie alleine da, während andere Kinder ihr demonstrativ den Rücken zudrehten.


Was besonders schmerzhaft war: Niemand konnte ihr etwas nachweisen. Die Angriffe waren versteckt, hinterhältig und oft nonverbal.


Genau deshalb werden viele Mobbingfälle so lange übersehen.



Die Schule sah kein Mobbing


Viele Eltern kennen diesen Satz: "Wir sehen kein Mobbing."

Auch Mirjam hörte ihn immer wieder.


Während die Gespräche mit der Schule liefen, verschlechterte sich die Situation ihrer Tochter stetig weiter. Die Isolation nahm zu. Die Ausgrenzung wurde immer offensichtlicher.


Und irgendwann kam der Moment, an dem Mirjam erkannte, dass ihre Tochter nicht nur in der Schule ausgeschlossen wurde.


Auch ausserhalb der Schule war sie nirgendwo mehr willkommen.


Für ein Kind ist das ein massiver Kontrollverlust. Für Eltern fühlt es sich an, als würden sie dabei zusehen müssen, wie ihr eigenes Kind Stück für Stück zerbricht.



Die Tränen, die niemand sieht


Es war ein Mittwochmorgen. Eigentlich sollte Mirjam längst aufgestanden sein. Doch stattdessen lag sie im Bett und weinte. Die Tränen liefen unaufhaltsam über ihr Gesicht, bis sie in ihrem Mund kullerten.


Ihre Tochter verliess seit Wochen kaum noch das Haus.


Das einst lebensfrohe Mädchen hatte sich zurückgezogen. Der Schulweg war praktisch der einzige Grund, weshalb sie überhaupt noch nach draussen ging. Und selbst dieser wurde zunehmend zur Belastung.


Wer selbst einmal erlebt hat, wie das eigene Kind gemobbt wird, weiss: Das Leiden betrifft nie nur das Kind. Es trifft die ganze Familie.



Als aus Ausgrenzung soziale Erpressung wurde


Der Tiefpunkt kam, als Mirjams Tochter etwas erlebte, das viele Experten als soziale Erpressung bezeichnen würden.


Die Mädchen auf der Strasse stellten ihr eine grausame Bedingung:

"Siehst du den Müllcontainer dort drüben? Wenn du den anzündest, dann lassen wir dich in Ruhe."


Heute weiss Mirjam, dass ihre Tochter damit einen klassischen Mobbingverlauf erlebt hat.


Mobbing beginnt oft mit versteckten Bemerkungen, Blicken oder Ausschluss. Je länger es anhält, desto stärker eskaliert es.


Zum Glück vertraute sich ihre Tochter an.


Denn viele Kinder schweigen aus Scham oder Angst und tragen ihren Schmerz alleine.



Die Suche nach Hilfe


Vor vier Jahren stand Mirjam an einem Punkt, an dem sie nicht mehr weiterwusste.


Sie fühlte sich ohnmächtig.

Wütend.

Verzweifelt.

Und gleichzeitig entschlossen, nicht länger zuzusehen.


Auf ihrer Suche nach Unterstützung stiess sie auf Be Nice und begann gemeinsam mit ihrer Tochter ein Antimobbingcoaching.


Was danach geschah, veränderte ihr Leben.



Mehr als nur Hilfe für die Tochter


Natürlich stand zunächst die Unterstützung ihrer Tochter im Mittelpunkt.


Doch während des Coachings bemerkte Mirjam etwas Überraschendes: Nicht nur ihre Tochter entwickelte sich weiter. Auch sie selbst veränderte sich.


Gemeinsam setzten sie um, was sie lernten. Schritt für Schritt entstanden neue Perspektiven, neues Selbstvertrauen und neue Möglichkeiten.


Ihre Tochter fand wieder Anschluss. Neue Freundschaften entstanden.


Und auch Mirjam begann, ihre eigene Stärke wiederzufinden.



Wenn aus Schmerz eine Berufung wird


Manchmal entstehen die wichtigsten Entscheidungen mitten in den schwierigsten Lebensphasen.


Noch während des Coachings ihrer Tochter entschied sich Mirjam, die Ausbildung zum zertifizierten Antimobbingcoach zu beginnen.


Sie wollte verstehen.

Sie wollte helfen.


Und sie wollte verhindern, dass andere Familien dieselbe Hilflosigkeit erleben müssen.


Mit voller Leidenschaft tauchte sie in das Thema ein und eignete sich das Wissen an, das ihr selbst Jahre zuvor so gefehlt hatte.



Heute begleitet sie selbst betroffene Familien


Heute coacht Mirjam selbst Familien, deren Kinder von Mobbing betroffen sind.


Sie weiss aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, nachts wachzuliegen.


Sie weiss, wie gross die Verzweiflung sein kann, wenn Gespräche mit der Schule keine Veränderung bringen.


Und sie weiss, welche Schritte Kindern und Eltern wirklich helfen können.


Genau deshalb begegnet sie den Familien nicht nur mit Fachwissen, sondern auch mit echtem Verständnis.


Und wenn Mirjam coacht, ist meistens noch jemand mit dabei: Maddox, ihr Hund.


Er begleitet sie regelmässig bei ihrer Arbeit und hilft oft dabei, einen ersten Zugang zu den Kindern aufzubauen. Denn manchmal schafft ein freundlicher Hund in wenigen Minuten das, wofür Erwachsene deutlich länger brauchen – Vertrauen.





Vom Antimobbingcoach zur Mitarbeiterin bei Be Nice


Doch Mirjams Weg bei Be Nice war damit noch nicht zu Ende.

Während sie sich zum zertifizierten Antimobbingcoach ausbilden liess und immer tiefer in die Arbeit mit Familien eintauchte, entwickelte sich auch die Zusammenarbeit mit Laura weiter.


Seit 2024 ist sie ihre persönliche Assistentin und hält im Hintergrund die Fäden zusammen. Sie wuppt das gesamte Backoffice von Be Nice und sorgt mit viel Herzblut dafür, dass alles rund läuft.


In dieser Zeit ist zwischen den beiden weit mehr als eine berufliche Zusammenarbeit entstanden. Aus gemeinsamen Herausforderungen, unzähligen Gesprächen und der Leidenschaft für dieselbe Mission ist eine wertvolle Freundschaft gewachsen.




Warum immer mehr Menschen Antimobbingcoach werden


Mobbing ist längst kein Randthema mehr.


Immer mehr Familien suchen Unterstützung, weil sie merken, dass klassische Wege oft nicht ausreichen.


Die Ausbildung zum zertifizierten Antimobbingcoach bietet die Möglichkeit, genau dort anzusetzen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.


Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen selbst aus einer persönlichen Geschichte. Andere möchten beruflich einen sinnvollen Weg einschlagen und Kindern, Jugendlichen und Familien helfen.


Gemeinsam haben sie alle eines:

Den Wunsch, einen echten Unterschied zu machen.



Aus der schwersten Zeit kann etwas Grosses entstehen


Mirjam hätte sich damals niemals vorstellen können, wohin ihr Weg führen würde.


Aus den Tränen einer verzweifelten Mutter wurde eine Frau, die heute anderen Familien Hoffnung gibt.


Aus Hilflosigkeit wurde Kompetenz.

Aus Schmerz wurde eine Berufung.


Und genau deshalb zeigt ihre Geschichte, dass selbst die dunkelsten Kapitel eines Lebens der Anfang von etwas Neuem sein können.



Möchtest du ebenfalls Familien auf ihrem Weg aus Mobbing begleiten?


Die Ausbildung zum zertifizierten Antimobbingcoach vermittelt dir das Wissen, die Strategien und die praktische Erfahrung, um Kinder, Jugendliche und Eltern professionell zu unterstützen. Gleichzeitig eröffnet sie dir die Möglichkeit, mit einer sinnstiftenden Tätigkeit einen echten Unterschied im Leben anderer Menschen zu machen.


Wenn du spürst, dass dieses Thema dein Herz berührt und du Menschen helfen möchtest, Mobbing nachhaltig zu überwinden, dann informiere dich jetzt über die Ausbildung zum zertifizierten Antimobbingcoach bei Be Nice. Sie könnte der Beginn deiner eigenen Erfolgsgeschichte sein.



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Be Nice Spendefonds - So ermöglichen wir jedem Kind Hilfe!

Be Nice - Laura Bolli
IBAN: 
CH54 8080 8006 0974 0564 9
Twint: 079 436 33 07

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