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  • Fabienne

Themawoche: Anti-Mobbing-Coaching Tag 4


Themawoche - Tag

Was lernt man im Coaching?


DIE GRUNDPFEILER:

Im ersten Schritt lernen die Kinder und Eltern, die Grundpfeiler kennen, die Mobbing ermöglichen. In den ersten beiden Pfeilern stecken schon wichtige Themen, die den Kindern die Augen öffnen sollen, dass sie nicht schuld sind!! Ihnen passiert etwas, was nicht ok ist. Das heisst aber nicht, dass sie falsch sind oder sich ändern müssen!


ZIEL:

Das Ziel ist es, dass es dem Kind und den Eltern deutlich besser geht, sie sich sicherer fühlen und wissen, wie sie weiter an sich arbeiten können nach dem Coaching. Die Kinder lernen im Coaching Dinge, die gaaaaaanz viele Erwachsene nicht können. Wir aktiveren ihre Superkräfte, von denen sie bis anhin noch nichts wussten.


ABGRENZEN:

Es gibt viele Reaktionen, die Mobbing schlimmer machen.


Wir trainieren mit den Kindern verschiedene Situationen und üben auch ganz spezifisch auf ihre Erlebnisse, wie sie in Zukunft reagieren können, wenn fiese Sprüche kommen, sie ausgeschlossen werden und natürlich, wie sie sich emotional abgrenzen können dagegen.


SELBSTBEWUSSTSEIN:

Das Selbstbewusstsein zu trainieren ist eine der wichtigsten Aufgaben für uns. Je mehr Selbstbewusstsein man hat, desto weniger reagierst du automatisch auf Meinungen von aussen. Ausserdem ist es sooo wichtig, dass man sich selbst bewusst ist, was man eigentlich alles kann und wer man ist.


DER GLAUBE AN SICH SELBST:

Der einzige Mensch, der an dich glauben muss, bist du selbst. Auch hier wird mit den Kindern stark trainiert und ihnen vor Augen geführt, warum es unumgänglich ist, dass sie mich sich selbst zufrieden sind. Leider sind wir Erwachsenen oft die schlechtesten Vorbilder dafür.


MUT:

Die Komfortzone zu verlassen ist für jeden von uns immer wieder mit viel Selbstüberwindung verbunden. Man merkt sofort, ob ein Mensch seine Komfortzone verlassen kann oder eben nicht. Menschen, die in ihrer Komfortzone gefangen sind, sind unflexibel, unzufrieden, unglücklich und lassen es netterweise alles wissen. Menschen, die ihre Komfortzone regelmässig verlassen, sind flexibel, können mit Problemen umgehen, finden Lösungen und sind allgemein einfach viel zufriedener, weil sie an ihren schwierigen Aufgaben wachsen, anstatt sich verunsichern zu lassen. Wie eine Komfortzone funktioniert und wieso man sie verlassen sollte, ist auch ein Thema im Coaching.


GREZNEN SETZEN:

Wenn deine Grenzen überschritten werden, dann darfst du dich wehren. Wie das geht und wie man seine Grenzen findet, auch das lernen die Kinder in den 30 Tagen bei uns. Kinder dürfen und müssen auch lernen, ihre Grenzen gegenüber Erwachsenen zu verteidigen. Nur weil du ein Kind bist, heisst es noch lange nicht, dass sich ein Erwachsener alles erlauben darf!


GEFÜHLE KENNEN:

Je besser man seine Gefühle kennt und benennen kann, desto besser kann ein anderer mit dir kommunizieren. Hier helfen wir auch intern in den Familien, die Kommunikation zu verbessern.


KONTROLLE ÜBERNEHMEN:

Wie man die Kontrolle in seinem Leben übernimmt, ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Aber so lange du anderen die Erlaubnis gibst, wie du dich fühlst, so lange bist du verloren. Der Einzige der Entscheiden darf über deine Gefühle bist du selbst!


LÖSUNGEN FINDEN:

Von Problemfokussiert zu Lösungsorientiert.


Warum haben wir Probleme?

Wie gehen wir damit um?

Was passiert, wenn wir Fehler machen?

Wie können Probleme Chancen sein?

Wo kann ich ansetzen, um Lösungen zu finden?

Wie ändere ich meine Einstellung?


CYBERMOBBING:

Das Thema Cybermobbing nimmt ein komplettes Coaching in Anspruch in der vierten und letzten Coachingwoche. Da sprechen wir über die Gefahren im Internet, wie man sich schützt, was man im Falle von Cybermobbing tut, wie die rechtlichen Grundlagen sind und wir schauen uns verschiedene Apps zusammen an, die viele Jugendliche und auch Kinder nutzen.


30 TAGE VOLLER INPUTS:

Das sind nur einige Einblicke in unser Coaching. Es sind sehr viele Inputs, viele Themen und viel Arbeit. Die leisten unglaubliche Arbeit in kurzer Zeit und spüren aber selbst, wie sehr ihnen die Übungen helfen. Je mehr die Eltern, die Kinder unterstützen, desto grössere Erfolge sind möglich.


ABSCHLUSS:

Am Ende sind uns die Kinder wirklich ans Herz gewachsen und es braucht ein paar Tage, ums ich daran zu gewöhnen, sie nicht mehr 2x wöchentlich zu sehen oder zu hören. Aber wir bleiben stets in Kontakt mit den Familien, denn wir möchten unbedingt wissen, wie es ihnen geht.

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