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Die 7 Säulen der Resilienz – Was Kinder wirklich stärkt (Teil 2)

  • 8. Jan. 2022
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Apr.


Nachdem wir im ersten Teil darüber gesprochen haben, was Resilienz überhaupt ist und warum Kinder nicht erst durch Krisen gehen müssen, um stark zu werden, schauen wir uns jetzt an, wie Resilienz konkret aufgebaut wird.


Denn Resilienz ist nichts, das einfach da ist.


Resilienz ist etwas, das man lernen kann.


Und genau hier kommen die 7 Säulen der Resilienz ins Spiel – eine wichtige Grundlage, wenn es darum geht, Resilienz bei Kindern zu stärken und sie langfristig gegen Herausforderungen wie Mobbing zu wappnen.



7 Säulen der Resilienz


Säule 1: Emotionssteuerung


Die Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu steuern, ist eine der wichtigsten Grundlagen überhaupt.


Es geht darum, Gefühle zu verstehen, sie einordnen zu können und zu wissen, was man konkret tun kann, damit es einem wieder besser geht.


Resiliente Kinder entwickeln mit der Zeit sogenannte „Skills“ – also Strategien im Umgang mit Stress, Wut oder Frust.


Und genau das ist entscheidend, gerade im Kontext von Mobbing bei Kindern, wo Emotionen oft überwältigend werden.



Säule 2: Optimismus


Resiliente Menschen haben eine positive Grundhaltung.


Das bedeutet nicht, dass immer alles gut ist – sondern dass sie in schwierigen Situationen trotzdem etwas finden, woran sie sich festhalten können.


Sie suchen nicht das Problem.

Sie suchen Möglichkeiten.


Oder anders gesagt: Sie finden die Nadel im Heuhaufen, weil sie überzeugt sind, dass es immer auch etwas Positives gibt.



Säule 3: Selbstwirksamkeit


Selbstwirksamkeit bedeutet, daran zu glauben, dass man selbst etwas verändern kann.


Dass man auch schwierige Situationen meistern kann – durch das eigene Handeln, durch Entscheidungen, durch kleine Schritte.


Es ist dieser innere Satz: Ich kann etwas tun.


Und genau das ist ein zentraler Faktor, wenn es darum geht, Kinder aus der Hilflosigkeit herauszuholen – besonders bei Mobbing.



Säule 4: Impulskontrolle


Impulskontrolle hilft uns, nicht sofort auf alles zu reagieren, was im Aussen passiert.


Gerade bei unangenehmen Gefühlen oder Situationen ist diese Fähigkeit entscheidend, nicht sofort auszurasten, nicht sofort aufzugeben, nicht sofort wegzulaufen.


Wer seine Impulse steuern kann, entwickelt automatisch mehr Selbstdisziplin – und bleibt auf seinem Weg.



Säule 5: Empathie


Empathie ist die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen.


Zu verstehen, wie sich jemand fühlt.


Angemessen darauf zu reagieren. Mitzufühlen.


Und – ganz wichtig – auch die eigenen Gefühle wahrzunehmen und ernst zu nehmen.


Denn genau das ist die Basis für gesunde Beziehungen und ein wichtiger Schutzfaktor im Umgang mit sozialen Konflikten unter Kindern.



Säule 6: Zielorientierung


Zielorientierte Menschen haben ihr Ziel fest im Blick.


Auch wenn die durch unvorhergesehene Problematiken von ihren Zielen weggetrieben werden, lassen sie sich nicht unterkriegen.


Sie werden neue Wege gehen und sich konsequent auf ihr Ziel konzentrieren.



Säule 7: Kausalanalyse


Kausalanalyse bedeutet, Zusammenhänge zu erkennen.


Warum ist etwas passiert? Was hat dazu geführt? Und vor allem: Was kann ich daraus lernen?


Resiliente Menschen übernehmen Verantwortung für Lösungen.


Sie bleiben nicht in der Schuldfrage hängen – weder bei sich selbst noch bei anderen.


Und genau das ist eine Fähigkeit, die Kindern hilft, aus schwierigen Situationen herauszukommen, statt darin stecken zu bleiben.


Man ist in der Lage, bei Problemen die Zusammenhänge zu erkennen und daraus Lösungen zu finden.


Menschen mit Resilienz wissen, sie selbst sind für Lösungen verantwortlich.


Menschen mit wenig Resilienz suchen die Schuld oft bei sich oder bei anderen.



Resilienz ist für Kinder ab 6 Jahren lernbar


Klingt schwierig? Kompliziert? Anstrengend?


Aber genau diese Dinge lernen die Kinder schon ab 6 Jahren bei uns im Glücksexperiment und im Anti Mobbing Coaching.


Nicht nur theoretisch, sondern alltagstauglich. Mit konkreten Werkzeugen, die sie sofort anwenden können.


Wie cool ist es bitte, wenn ein Kind mit genau diesem Wissen aufwachsen darf?


Wenn es weiss, wie es mit schwierigen Situationen umgehen kann – bevor sie überhaupt eskalieren?

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